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Traunsteiner Luftretter verzeichnen neuen Einsatzrekord

30.07.2012

Traunstein (BAY) ::  Der in Traunstein stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 14“, betrieben vom Bundesministerium des Innern (BMI), wurde im ersten Halbjahr des laufenden Jahres so häufig alarmiert, wie noch nie zuvor. Das geht aus einer aktuell veröffentlichten Pressemeldung des örtlichen BRK-Kreisverbandes hervor.

Insgesamt 910 mal wurde der orangefarbene Hubschrauber vom Typ EC 135 zu Einsätzen im ersten Halbjahr 2012 gerufen.

Stationiert ist "Christoph 14" auf einem Dachlandeplatz auf dem Klinikum Traunstein. Bei wachsenden Einsatzzahlen gewinnt auch der aktuelle Stand der Technik an Bedeutung: So wurde vor kurzer Zeit eine neue Plattform beschafft, die Erleichterungen für den Transport der Patienten mit sich bringt sowie Start- und Landevorgänge sicherer macht. Für den Einsatz im Winter wurde außerdem in eine Schienenheizung investiert, zudem wurde die komplette Dachoberfläche neu versiegelt.

Da eine Vielzahl von Einsätzen in die Bergregion führt, schaffte man eine neue Wetterstation mit Webcam an, um den wichtigen Faktor Wetter vor allem in dieser Gegend im Auge behalten zu können. Abschließend kann man feststellen, dass „Christoph 14“ zu einem unverzichtbaren Rettungsmittel in der Region Traunstein und Umgebung geworden ist – hinsichtlich der vielen positiven Neuerungen und der gut eingespielten Crew kann er das auch weiterhin bleiben.

Autor(en)
MST

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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