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Christoph 17 zieht doch nicht nach Ursulasried um

21.05.2013

Kempten (BAY) ::  Nach der jahrelangen Standortsuche über einen neuen Standort für Christoph 17 ist man inzwischen anscheinend wieder bei Null angelangt. So berichtete vor wenigen Tagen das Internetportal „das allgäu online“ (all-in.de).
Die Stadträte der CSU-Fraktion und Freien Wähler haben, genauso wie das Stadtoberhaupt Dr. Ulrich Netzer (gleichzeitig Vorsitzender des Rettungsverbands), ein Veto für die baurechtliche Genehmigung angekündet.

Nachdem über dieses Thema bereits im Stadtrat diskutiert wurde, bekräftigt CSU-Fraktionsvorsitzender Erwin Hagenmaier noch einmal, man habe nie einen Beschluss für den Standort Ursulasried gefasst. Das Errichten der Rettungshubschrauberstation sei aus städtebaulicher Sicht nicht zu akzeptieren.

Auf politischer Ebene wird nun auch der Standort in Kaufbeuren ins Spiel gebracht (siehe Weblinks).

Man darf also (weiterhin) gespannt sein, von wo aus der Rettungshubschrauber Christoph 17 in Zukunft starten wird.

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MSC
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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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