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Christoph 8 feiert 40sten Geburtstag

29.07.2014

Lünen (NRW) ::  Am Samstag, den 23. August findet auf dem Gelände des ADAC-Luftrettungszentrums “Christoph 8“ in Lünen ein Tag der offenen Tür statt. Anlass ist das 40-jährige Bestehen der am 23. Dezember 1974 in Betrieb genommenen RTH-Station. Organisiert wird das Jubiläumsfest mit Tag der offenen Tür und Notfallmedizin-Symposium von der ADAC-Luftrettungsstation “Christoph 8“ und der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikum Lünen St.-Marien-Hospital in Zusammenarbeit mit dem Kreis Unna, der Feuerwehr Lünen, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und der DLRG.

Das Luftrettungszentrum öffnet von 12 bis 17 Uhr seine Pforten für Interessierte. Neben der Einsatzmaschine vom Typ EC 135 wird eine BK 117 im Static Display zu sehen sein. Um 13.30 Uhr und um 15 Uhr wird es zudem Rettungsübungen geben, die den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick geben in die Zusammenarbeit der verschiedenenen Rettungsorganisationen. Diese werden mit diversen Rettungsfahrzeugen vor Ort sein, u. a. mit einem Intensivtransportwagen, dem Rettungsdienstzug des Kreises Unna sowie dem Fernmeldezug mit dem ELW 2 des Kreises Unna.

Dem Fachpulikum vorbehalten ist ein notfallmedizinisches Symposium, das von 9.30 bis 12.00 Uhr im Konferenzraum 1 des Klinikum Lünen St.-Marien-Hospital stattfindet.

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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