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Lünen: RTH-Station muss umgebaut werden

07.10.2014

Lünen (NRW) ::  Aufgrund der “Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Hubschrauberflugplätzen" aus dem Jahr 2005 sind an der Station von “Christoph 8“ in Lünen einige bauliche Änderungen erforderlich. Durch die innerstädtische Lage am St.-Marien-Hospital werden die gesetzlichen Auflagen laut ADAC zurzeit nicht voll erfüllt.

Ein durch den ADAC in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass für genügend Hindernisfreiheit, passende Beleuchtung sowie Beschriftung gesorgt werden muss. Dies sagte Dirk Buchholz, Regionalleiter Flugbetrieb im Bereich Nordwest der ADAC Luftrettung, Anfang Oktober gegenüber den “Ruhr-Nachrichten“.

Zur Einhaltung des zu garantierenden Winkels beim An- und auch Abflug wurden bereits einige Bäume gefällt. Zudem wird die bereits bestehende Beleuchtung noch durch lichtstärkere Lampen ersetzt und auch ergänzt, um auch bei Dunkelheit sicher landen zu können. Außerdem muss das bisher weiße ‚H‘ künftig rot eingefärbt sein. Wegen der geänderten An- und Abflugrichtung wird zudem die Ausrichtung der Beschriftung geändert. Die Kosten von bis zu 80.000 Euro trägt die ADAC Luftrettung.

Zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebes in Lünen wurde durch den ADAC bereits eine Ausnahmegenehmigung beantragt. Nach Aussagen von Dirk Buchholz ist die Erteilung der Ausnahmegenehmigung durch das Verkehrsministerium „lediglich ein Verwaltungsakt“. Die endgültige Genehmigung sei nach Vorlage des Gutachtens beantragt worden und werde letztendlich erteilt, wenn alle Maßnahmen umgesetzt worden sind. Wann die Arbeiten an der Station vollständig beendet werden, konnte er noch nicht sagen.

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Autor(en)
Tim und Ralph Nußbaum

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Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

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Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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