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Nach harter Landung: D-HZSG fliegt bald wieder

14.10.2014

Bielefeld (NRW) ::  Der bei einer harten Landung im August 2013 schwer beschädigte Bielefelder Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) “Christoph 13“ mit der Kennung D-HZSG wird vsl. im Dezember wieder in die Dienste der Bundespolizei-Fliegerstaffel Gifhorn zurückkehren.

Dies teilte Andreas Kümer, Sachbearbeiter ZSH bei der Bundespolizei-Fliegergruppe in Sankt Augustin, am Donnerstag (09.10.2014) auf Anfrage der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung “Neue Westfälische“ mit. Die Kosten für die rund zwölf Monate dauernde Reparatur, bei der u. a. der Heckausleger komplett ausgetauscht wurde, sollen laut Kümer bei mindestens 1,3 Millionen Euro liegen. Dies berichtete am Freitag (10.10.2014) die “Neue Westfälische“ in ihrer Printausgabe.

Zurzeit fliegt auf der Bielefelder Rosenhöhe eine Ersatzmaschine (meist die orange D-HZSE).

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Autor(en)
Jörn Fries
Quelle(n):
Artikel “Nach Absturz: Christoph 13 fliegt bald wieder“, in: Neue Westfälische vom 10.10.2014

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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