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Neue Hubschrauberkennzeichnung von Airbus Helicopters (ergänzt)

21.03.2015

Donauwörth (BAY) ::  Laut einer Pressemitteilung von Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter) hat sich die Kennzeichnung der Hubschraubermodelle verändert. Ergänzend zu der Namensänderung der Firma in 2014 (rth.info berichtete) werden die Buchstaben „EC“ nun durch den Buchstaben „H“ ersetzt. Eine weitere Neuerung ist die Kennzeichnung der Militärmaschinen. Diese hatten bislang in der ersten Ziffer einer höhere Nummer als die zivile Variante (z.B. EC 135 – EC 635), ab sofort werden diese Maschinen mit dem Buchstaben „M“ hinter der Zahl genannt, in diesem Fall also „H135M“.

Eine Darstellung aller aktueller Typen mit den alten und neuen Kennzeichnungen kann der Grafik von Airbus Helicopters entnommen werden.

Ergänzung vom 25.03.2015:

Dank einem Leserhinweis hier noch eine erklärende Bemerkung.

Es erschließt sich nicht für jeden auf Anhieb, dass trotz der Firmierung "Airbus Helicopters", welche eigentlich die Abkürzung "AH" nahelegen würde, aus politischen Gründen die neuen Hubschrauberbezeichnungen mit dem Kürzel "H" beginnen. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit verrät, warum: Die Abkürzung "AH" hätte den Initialen von Adolf Hitler entsprochen.

Autor(en)
HRG

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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