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SHZ: Stationierung von “Christoph 42“ bleibt

28.09.2015

Rendsburg (SH) ::  Die “Schleswig-Holsteinische Landeszeitung“ berichtet, dass der Rettungshubschrauber “Christoph 42“ auch künftig seine Dislozierung an der Imland-Klinik innerhalb der Stadt Rendsburg beibehalten werde. Zuletzt hatte im Zuge der Errichtung eines Neubaugebietes in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Klinik zur Diskussion gestanden, ob der Rettungshubschrauberstandort nach außerhalb verlegt werden sollte, um somit auch die Lärmemissionen zu verlagern.

Die SHZ berichtet in einem Artikel vom 24. September 2015:

“Die Basis an der Lilienstraße bleibt erhalten. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat sich mit Wirkung zum 1. Oktober für mindestens fünf weitere Jahre an die DRF Luftrettung als Eigentümerin des Hubschraubers gebunden. Damit ist eine Verlegung nach Schachtholm endgültig von Tisch.
Im Gegenzug verpflichtet sich die DRF Luftrettung, spätestens ab dem 31. Januar 2017 einen Hubschrauber des Typs EC 145 einzusetzen. (...) Außerdem dürfen die Luftretter nicht mehr als 2000 Einsätze im Jahr fliegen. (...) Der Hauptausschuss des Kreistags stimmte in seiner letzten Sitzung den neuen Vertragskonditionen zu.“

Ob eine EC 145 nach Rendsburg kommen wird, wie sie schon seit 2003 bei der DRF Luftrettung fliegt, oder doch eher das Nachfolgermodell H 145 (ehemlige Bezeichnung “EC 145 T2“), geht aus dem Artikel der SHZ nicht hervor. Während in Text und Bild auf die EC 145 Bezug genommen wird, zitierte der SHZ-Autor Frank Höfer den Vorstand der DRF Luftrettung, Steffen Lutz, das künftige Einsatzmuster sei “das Modernste, was wir haben“. Das wiederum trifft nur auf die H 145 zu.

Die Marke von 2.000 Einsätzen pro Jahr erscheint aktuell ausreichend hoch angesetzt. Die im Jahr 2008 höchste seit der Stationsgründung 1975 je erreichte Einsatzzahl pro Jahr betrug 1.606 Einsätze. In den vergangenen Jahren pendelte sich das Aufkommen bei ca. 1500 Einsätzen p. a. ein.

Die SHZ zitierte den Kreisverwaltungsdirektor sowie den Rendsburger Bürgermeister; beide hätten die Entscheidung begrüßt. Eine Besonderheit beim “Christoph 42“ ist, dass die Rendsburger Crews auch nachts einsatzbereit sind. Nur ein Bruchteil der deutschen Luftrettungsmittel ist unabhängig vom Tageslicht einsatzklar.

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PPR
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Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

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