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Rega 2 wohl weiterhin am Euro-Airport stationiert

19.02.2016

Basel (CH) ::  Der Rettungshubschrauber „Rega 2“ wird mit großer Wahrscheinlichkeit weiterhin vom bisherigen Standort am Basler Euro-Airport aus zu seinen Einsätzen starten. Das wurde in einer kürzlich veröffentlichten Pressemeldung bekannt.

Im April vergangenen Jahres erklärte die REGA, dass sie nach Alternativen zu dem langjährigen, momentanen Stützpunkt am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg (LFSB) suche. Als Grund hierfür nannte die Presse unter anderem Schwierigkeiten, die sich aus der etwas kuriosen geographischen Lage des Flughafens und somit auch der Basis des Rettungshubschraubers „Rega 2“ ergeben. So liegt das Flughafenterrain auf französischem Boden, die Ärzte kommen aus dem wenige Kilometer entfernten Schweizer Kantonsspital Basel und ein großer Teil der Einsätze führen in den süddeutschen Raum ins nahegelegene Südbaden.

Als möglicher Kandidat für die Standortverlegung war der rund 35km-Luftlinie entfernte Flugplatz Fricktal-Schupfart im Gespräch gewesen, woraufhin auch eine Machbarkeitsstudie angestellt wurde. Diese habe ergeben, so ein Sprecher des Rega-Mediendienstes, dass die Station am Flugplatz Fricktal-Schupfart luftfahrttechnisch realisierbar wäre. Nun hätten jedoch Gespräche mit der Direktion des bisherigen Standortes, dem Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg, gezeigt, dass gute Aussichten auf eine Verlängerung des Baurechts bestehen.

Über diese Aussichten ist auch der Bürgermeister von Schupfart erleichtert. So habe man die Befürchtung gehabt, dass durch die Stationierung des Hubschraubers am Flugplatz Fricktal-Schupfart und den damit verbundenen Flugbetrieb – vor allem nachts – Unmut wegen des Fluglärms bei der Bevölkerung entstehen könnte. Auch aus finanzieller und personeller Sicht sei eine mögliche Ansiedlung von Rega 2 nicht unerheblich.

Der Euro-Airport dagegen zeigt sich durchaus erfreut darüber, dass die Rega ihre Pläne für einen Umzug so gut wie zerschlagen hat. Immerhin sei die Rega nach über 40 Jahren bereits ein Teil der Geschichte des Flughafens, wie eine Mediensprecherin des Euro-Airports gegenüber der Presse erklärt.

 

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Autor(en)
MST
Quelle(n):
Basellandschaftliche Zeitung