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30 Jahre DRF-Station Leonberg – Tag der offenen Tür am 18. Juni

08.03.2016

Leonberg (BWÜ) ::  Die DRF Luftrettung nimmt das 30-jährige Bestehen ihrer Leonberger Station zum Anlass, um der interessierten Bevölkerung im Rahmen eines Tages der offenen Tür am Samstag, den 18. Juni 2016 das erst vor wenigen Jahren von Grund auf renovierte Luftrettungszentrum und den dort stationierten Rettungshubschrauber “Christoph 41“ vom Typ EC 135 zu zeigen.

Dies teilte Manuela Wolberg von der DRF-Pressestelle am gestrigen Montag (7. März 2016) auf Anfrage von rth.info mit. Derzeit befinde man sich noch mitten in den Programmplanungen für das Event, so Wolberg weiter. Näheres können Interessierte zu gegebener Zeit auf der Homepage der DRF Luftrettung (Rubrik: Termine) oder hier bei uns erfahren.

Am 1. Juni 1986 nahm das Luftrettungszentrum “Christoph 41“ der damaligen Deutschen Rettungsflugwacht e. V. (DRF) seinen Betrieb am Kreiskrankenhaus in Leonberg auf. Dem vorausgegangen war eine jahrelange Odyssee des “Rettungshubschraubers für die Region Stuttgart“ mit häufig wechselnden Standorten (rth.info berichtete hierüber zuletzt im März 2013 anlässlich der Betriebsaufnahme des RTHs vor 40 Jahren).

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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