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Christoph 43 soll am Baden Airpark bleiben

21.12.2016

Rheinmünster (BWÜ) ::  Die Fraktion der Bürger für Rheinmünster (BfR) hat sich im September 2016 für eine dauerhafte Stationierung des Rettungshubschraubers (RTH) “Christoph 43“ der DRF Luftrettung am Baden Airpark ausgesprochen. Der Fraktionsvorsitzende der BfR legte bei der Ratssitzung dem Bürgermeister von Rheinmünster einen entsprechenden Antrag vor. Im Gemeinderat solle auch über die Notfallversorgung im südlichen Landkreis Rastatt und im nördlichen Teil des angrenzenden Ortenaukreises gesprochen werden.

Der RTH “Christoph 43“ musste Ende Januar 2016 aufgrund des Umbaus des St. Vinzentius-Krankenhauses in Karlsruhe zum Baden Airpark verlegt werden (die Archivaufnahme stammt aus dem Februar 2011)

Der RTH “Christoph 43“ musste Ende Januar 2016 aufgrund des Umbaus des St. Vinzentius-Krankenhauses in Karlsruhe zum Baden Airpark verlegt werden (die Archivaufnahme stammt aus dem Februar 2011)

Foto: Jörn Fries

Um die derzeit unbefriedigende Situation des bodengebundenen Rettungsdienstes dauerhaft zu verbessern, solle der RTH am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) verbleiben. Schließlich liege der FKB zentral zwischen den beiden DRF-Stationen Freiburg im Süden und Mannheim im Norden. Und aufgrund der drohenden Schließung zweier Krankenhäuser der Grundversorgung sei man künftig noch mehr als bisher auf schnelle Hilfe und schnellen Transport angewiesen.

Autor(en)
Jörn Fries

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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