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DRF Luftrettung stellt H145 in Villingen-Schwenningen in Dienst

27.06.2017

Villingen-Schwenningen (BWÜ) ::  Am 1. Juli wird die DRF Luftrettung einen Hubschrauber des Typs H145 an der Luftrettungsstation der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH in Betrieb nehmen. Der neue „Christoph 11“ ist durch seine Leistungsstärke, sein hochmodernes digitales Cockpit und die neue Medizintechnik für den Einsatz in der Luftrettung hervorragend geeignet.

Die H145 wird – wie die bisher eingesetzte Maschine des Typs EC 135 – im Tagbetrieb fliegen. „Der Einsatz der H145 ist in jeglicher Hinsicht ein Innovationssprung. Von den Vorteilen, wie beispielsweise dem neuen medizinischen Innenraumkonzept, profitieren die Patienten in der Region, die auf die schnelle Rettung aus der Luft angewiesen sind“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

„An der Station Villingen-Schwenningen laufen bereits die Vorbereitungen für den Hubschrauberwechsel am 1. Juli“, erklärt Winfried Baumann, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. „Dazu gehört die Einweisung des in der Luftrettung eingesetzten medizinischen Personals der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH sowie des Schwarzwald-Baar-Klinikums. Die Piloten verfügen durch ihre Tätigkeit an anderen Stationen der DRF Luftrettung bereits über große Erfahrung mit dem Hubschraubermuster H145.“

Träger der Luftrettungsstation Villingen-Schwenningen ist seit 1975 die DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH. Ihr Partner ist die DRF Luftrettung, die seit 1996 für den Flugbetrieb verantwortlich zeichnet.

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Originaltext Pressemitteilung der DRF Luftrettung vom heutigen 27. Juni 2017

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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