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Bundespolizei testet Direktbewerbungen für künftige Piloten

06.05.2018

Potsdam (BRB) ::  Im 2. Quartal 2018, also seit April und bis zum 30. Juni, experimentiert die Bundespolizei mit einer neuen Bewerbungsmodalität: Sie erlaubt kombinierte Bewerbungen sowohl für die fliegerische Ausbildung für den Flugdienst, als auch den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Das soll potenzielle, besonders fluginteressierte Bewerber ermuntern, zur Bundespolizei zu kommen, denn – so schreibt die Bundespolizei (BPol):

“Bisher war es nur möglich, sich aus dem aktiven Polizeivollzugsdienst für die fliegerische Ausbildung zum Hubschrauberpiloten zu bewerben. Zunächst musste also die polizeiliche Ausbildung bzw. das Studium beendet sein, um sich bewerben zu können. Wer sich für die Bundespolizei entschied, mit dem klaren Ziel eine Verwendung im Flugdienst zu finden, ging also ein kleines Wagnis ein.“

Das ändert sich jetzt also, zunächst mit der genanten Befristung. Mit “In sechs Schritten zum Cockpit“ beschreibt die BPol den Ablauf des Verfahrens, und merkt an:

“Die Einstellung erfolgt als Polizeikommissaranwärterin bzw. Polizeikommisaranwärter unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf in den Vorbereitungsdienst. Es werden Anwärterbezüge gezahlt.“

Die neue Bewerbungsmodalität ist für die Luftrettung von klarem Interesse, weil die Piloten der Zivilschutzhubschrauber (ZSH) in der deutschen Luftrettung durch die BPol gestellt werden.

Weitere Informationen und ein Blog mit Berichten aus dem Polizeialltag finden sich auf der Karrierewebseite der BPol, siehe Weblink.

Autor(en)
PPR
Quelle(n):
siehe Weblink

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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