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Berliner ITH in die „Christoph-Familie“ integriert

15.07.2005

Berlin (BLN) ::  Der Intensiv-Transporthubschrauber (ITH), welcher am Flughafen Berlin-Tempelhof stationiert ist, hat mit Anfang des Monats einen Funkrufnamen, der dem gängigen Schema angepasst worden ist. Das berichtete die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) am 11. Juli in einer Pressemitteilung. Der Hubschrauber wird nun im Funk der Rettungsdienste mit "Christoph Berlin" angesprochen. Betrieben wird der Berliner ITH vom Hubschrauber Dienst Martinsried Flugservice GmbH (HDM), einem Partnerunternehmen der eingangs erwähnten Deutschen Rettungsflugwacht e.V.

Der nun verliehene Rufnamensbestandteil "Christoph" geht zurück auf den heiligen Christophorus, Schutzpatron der Reisenden und Namensgeber fast aller Luftrettungsmittel in Deutschland und Österreich. Die ITH des HDM in Regensburg, München, Nürnberg und Bad Berka waren bereits im Verlauf der vergangenen Jahre entsprechend umbenannt worden und heißen nun "Christoph", ergänzt durch den Stationierungsort bzw. ihr Bundesland als Namensbestandteil.

Der "Christoph Berlin" trägt diesen Rufnamen seit Beginn diesen Monats; zuvor wurde er mit "ITH Berlin" angesprochen. Der Hubschrauber vom Typ Bell 412 HP steht rund um die Uhr für Rettungseinsätze, vornehmlich interklinische Patiententransporte (Sekundärluftrettung) zur Verfügung. Die Reaktionszeit, also die Zeitspanne zwischen Alarmierung und Start des ITH beträgt tagsüber fünf und nachts zwanzig Minuten. "Christoph Berlin" stellt als 'fliegende Intensivstation' eine Ergänzung zum Primärrettungshubschrauber "Christoph 31" der ADAC Luftrettung dar. Letzterer wird v.a. im Fall akuter Notfälle als schneller Notarztzubringer alarmiert.

"Christoph Berlin" wird geflogen von zwei Piloten pro Schicht, wobei alle HDM-Piloten Instrumentenflugberechtigungen haben. Die medizinische Besatzung besteht aus Hubschrauber-Notärzten, welche ausgebildete Fachärzte für Anästhesie mit praktischer Erfahrung und Kompetenz in der Notfallmedizin sind. Sie sind darüber hinaus nach den Richtlinien der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) für die Durchführung von Intensivtransporten qualifiziert. Ihnen zur Seite stehen stets die Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten des ITH. Sie verfügen neben ihrer Rettungsdienst-spezifischen Ausbildung über die Doppelqualifikation als Fachkrankenschwester/ -pfleger für Intensivmedizin.

 
Autor(en)
Patrik Kalinowski