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Luftrettungszentrum Dortmund: Neue Medizinische Leitung

09.08.2006

Information

Im Folgenden lesen Sie eine (geringfügig gekürzte) Pressemitteilung der Deutschen Rettungsflugwacht e.V., Partnerorganisation des HSD, welcher das Luftrettungszentrum Dortmund betreibt.

Dortmund (NRW) ::  Das HSD-Luftrettungszentrum am Dortmunder Flughafen ist seit August unter neuer medizinischer Verantwortung. Der bereits seit vielen Jahren auf dem Dortmunder Intensivtransportubschrauber tätige Facharzt für Innere Medizin, Dr. Christian Müller, hat die Ärztliche Leitung übernommen. Er ist damit verantwortlich für ein Spezialistenteam von 15 Notärzten aus der Region Dortmund, Essen und Bochum, die auf dem „ITH-Dortmund“ ihren Dienst verrichten.

Sein Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit der „fliegenden Intensivstation“ durch Personalschulungen, orientiert am modernsten medizinischen Wissensstand, weiter zu erhöhen. Sein Vorgänger, Dr. Hans Lemke, ist aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben als Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Dortmund ausgeschieden. Patrick Postelt von der Berufsfeuerwehr Dortmund ist zudem neuer Leitender Rettungsassistent der Station. Er ist seit vielen Jahren am HSD-Luftrettungszentrum Dortmund tätig. Das Dortmunder Team besteht aus drei HSD-Piloten und je 15 Notärzten sowie Rettungsassistenten.

Aufgaben und Einsatzgebiet des Dortmunder Hubschraubers

Seit 2003 betreibt die HSD Hubschrauber Sonder Dienst Flugbetriebs GmbH & Co. KG, Partner im TEAM DRF, das Luftrettungszentrum Dortmund (zuvor Ambulanzflugdienst Westfalen, Anm. d. Red. v. rth.info). Der am Flughafen stationierte Intensivtransporthubschrauber wird für den schnellen und schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Die Koordinierungsstelle für Luftrettung in Nordrhein-Westfalen alarmiert den HSD-Hubschrauber für Transporte in ganz Nordhein-Westfalen, insbesondere in den Regierungsbezirken Arnsberg und Düsseldorf sowie den nördlichen Teilen der Regierungsbezirke Münster und Detmold.

Darüber hinaus steht der Hubschrauber für die Notfallrettung zur Verfügung. Bei Alarmierung durch die Rettungsleitstelle ist der Dortmunder HSD-Hubschrauber innerhalb von zwei Minuten in der Luft. Der Hubschrauber ist täglich von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang innerhalb von zwei Minuten einsatzbereit und mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzt.

Autor(en)
Originaltext DRF-Pressemitteilung
Wir danken für Unterstützung:
Christian Müller

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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