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500ster Einsatz für Christoph 37

11.01.2007

Nordhausen (THÜ) ::  Bereits im Dezember 2006 startete die Besatzung des in Nordhausen stationierten Rettungshubschraubers Christoph 37 zum 500sten Einsatz der Station unter den Farben der Deutschen Rettungsflugwacht.

Vormittags rief Leitstelle Eichsfeld den "Christoph 37" zu einem Verkehrsunfall. Dort war ein PKW mit einem Kleintransporter zusammengestoßen, berichtet die DRF.
Bei einer Patientin erhob der Notarzt die Verdachtsdiagnose auf Frakturen an Becken und Oberschenkel. Infolgedessen flog die Besatzung des Rettungshubschraubers die Frau zur Definitivversorgung in das Krankenhaus Nordhausen.

Über "Christoph 37"

Das Luftrettungszentrum Nordhausen betreibt die Deutsche Rettungsflugwacht seit dem 01. Juli 2006. Sie setzt dort eine Maschine vom Typ EC 135 ein. Zuvor hatte der Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) den Standort fliegerisch betreut im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes.

Autor(en)
Team rth.info
Quelle(n):
www.drf.de

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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