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Erster Einsatz für das "Variable Bergetau"

24.04.2007

Traunstein (BAY) ::  Seit dem 30.3.2007 fliegt die EC 135 T2i mit der Kennung "D-HZSH" als Rettungshubschrauber "Christoph 14" von Traunstein aus ihre Einsätze. Vergangenen Freitag schließlich alarmierte die Leitstelle den "Christoph 14" zu seinem ersten Einsatz, bei dem das seither neue variable Bergetau genutzt wurde. So berichtete es das Trostberger Tagblatt:

Der Bergunfall

Eine Bergsteigerin sei am Gipfel der Hörndlwand gestürzt. Die Fallhöhe habe etwa 30 Meter betragen. Diesen Unfall habe eine Zeugin beobachtet und sofort Rettungskräfte alarmiert.

Einsatz vor Ort

Das Hubschrauberteam habe die Patientin an dem Bergetau hängend zu einem Zwischenlandeplatz ausgeflogen. Dort habe sie dann die medizinische Erstversorgung eingeleitet, und im Anschluss die Frau in das Klinikum Traunstein transportiert.

Der Rettungshubscharuber "Christoph 14" ist dort in Traunstein beheimatet. Das besagte Krankenhaus stellt auch die Notärzte für den Hubschrauber des Bundes. Die Rettungsassistenten rekrutieren sich aus den Reihen des Bayerischen Roten Kreuzes. An dem Standort fliegt eine EC 135 T2i, wobei die Fliegerstaffel Süd der Bundespolizei die Piloten stellt und viele Wartungsaufgaben übernimmt.

Autor(en)
Team rth.info
Quelle(n):
Trostberger Tagblatt

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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