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"Schöne Bescherung..."

26.12.2007

Leipzig-Gohlis (SN) ::  Wie das Portal leipzig-seiten.de heute berichtet, ist es im Flugbetrieb eines der Leipziger Rettungshubschrauber zu einem Zwischenfall gekommen. Doppeltes Pech also - ein medizinischer Notfall ausgerechnet am Morgen des ersten Weihnachtstages und dann auch noch ein startunfähiger Rettungshubschrauber vor Ort. Der Alarm sei am Morgen gegen 08:30 entgegengenommen worden, ist dem Artikel zu entnehmen. Den Hergang schildert der Autor wie folgt:

"Als der Helikopter zum Landeanflug auf die Kreuzung Cöthner Straße Ecke Mottelerstraße ansetzte berührten die Rotorblätter die dort stehenden Bäume. Die Rotorblätter des Hubschraubers waren so beschädigt, dass dieser nicht mehr flugtüchtig war(...)."

Die Leipziger Rettungshubschrauber hatten erst vor kurzem sehr positive Erwähnung in der Presse gefunden anlässlich der Inbetriebnahme und Einweihung ihres neuen Standortes in Schkeuditz-Dölzig.

Eine positive Nachricht gab es dann aber doch noch: Menschen, so heißt es abschließend, seien nicht zu Schaden gekommen.

rth.info wünscht allen diensthabenden Crews ruhige Tage "zwischen den Jahren" und einen guten Start ins neue Jahr.

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Quelle(n):
leipzig-seiten.de, Artikel vom 26.12.07

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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