Direkt zum Inhalt...

rth.info

Faszination Luftrettung

rth.info - Faszination Luftrettungzur Startseite


Einsatzbilanz eines weiteren DRF-Teampartners

14.03.2008

Fresach (CH) ::  Die ARA-Flugrettungs GmbH veröffentlichte kürzlich ihre Bilanz für das Jahr 2007. Demnach flog der Standort Fresach (Rufname „RK 1“) knapp 660 Einsätze und der Standort Reutte („RK 2“) rund 700 Einsätze.

In Reute stellt die ARA-Flugrettungs GmbH auch ein Notarzteinsatz Fahrzeug (NEF). Diese bodengebundene Alternative kommt unter anderem auch im Stadtgebiet von Reutte zum Einsatz und wurde im letzten Jahr insgesamt 124 mal eingesetzt.

Am Standort Fresach ist im Gegensatz zur Station in Reute eine Winde vorhanden, mit dieser wurden 49 Einsätze durchgeführt. Bei etwa 7 Prozent aller Einsätze wurde das Fixtau eingesetzt. Knapp 200 Einsätze führten die beiden Rettugshubschrauber in Deutschland durch (Anforderungen durch Rettungsleitstellen in Deutschland).

Im Vergleich zu umliegenden Luftrettungsstationen liegen die Einsatzzahlen der ARA-Flugrettung-Stationen in einem vergleichbaren Rahmen. Die in der Nähe von Reutte liegenden Stationen des ÖAMTC flogen im Jahr 2007 in Innsbruck 794 Einsätze („Christophorus 1“) und in Landeck/Zams 654 („Christophorus 5“).

Autor(en)
HRG

Info-Abschnitt überspringen

Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

Alle Fachbegriffe...