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CH 35 G

Auf einen Blick

Die CH 53 G ist der größte Transporthubschrauber in sämtlichen Teilstreitkräften der Bundeswehr. Die CH 53 wird seit dem sogenannten "Technologietransfer" nicht mehr von den Heeresfliegern, sondern vom Hubschraubergeschwader 64 (HSG 64) der Luftwaffe geflogen. In der Luftrettung spielt die CH 53 keine Rolle – außer als sogenannter "Großraum-Rettungshubschrauber" (GRH).

Die CH 53 im Einsatz als GRH bei einer Großschadenslage

Die CH 53 im Einsatz als GRH bei einer Großschadenslage
Foto: Manuel Heiduczek

Die "Großraum-Rettungshubschrauber" (GRH) werden von der Bundeswehr für den Katastrophenfall vorgehalten, um eine größere Anzahl von Verletzten versorgen und ausfliegen zu können. Einsätze von GRH sind extrem selten. Die Maschinen haben eine längere Vorlaufzeit. Diese ist besonders lang, da die GRH erst mit einem entsprechenden Rüstsatz bestückt werden müssen, und zudem auch das benötigte Personal erst aus der jeweiligen Bereitschaft oder dem sonstigen Dienst (den das Personal typischerweise regulär in einem Bundeswehrkrankenhaus leistet) für den Einsatz bereitgestellt werden muss. Die Anzahl der einsatzbereiten GRH hat über die Jahre variiert, Stand 2016 ist aber seit mehreren Jahren nur noch ein einziger GRH vorgehalten worden.

CH 53 G der Bundeswehr

CH 53 G der Bundeswehr
Foto: Michael Schaufler

Abgesehen von den raren Einsätzen als GRH, bei denen die Bundeswehr zivile Rettungsdienste innerhalb Deutschlands unterstützen kann, sind die CH 53 vielfach schon als Luftrettungsmittel in Auslandseinsätzen militärisch eingesetzt worden. Oftmals flogen, beispielsweise in Afghanistan, zwei CH 53 im Verbund solche Einsätze. Dabei teilen sich die Crews medizinische Aufgaben und den notwendigen Selbstschutz auf. Aufgrund der gestiegenen Ansprüche an die betagten Maschinen (u. a. heiße und staubige / sandige Umgebungen) wurden die CH 53 einem Ertüchtigungsprogramm unterzogen, das die Lebensdauer verlängern soll. Umgerüstete Maschinen werden als CH 53 GS bzw. CH 53 GA bezeichnet.

 

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