ZRF Regensburg schreibt den Betrieb der ITH-Station “Christoph Regensburg“ aus
02.12.2024
Regensburg (BAY) ::
Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Regensburg hat Ende November ein Auswahlverfahren für den Betrieb des Intensivtransporthubschraubers (ITH) „Christoph Regensburg“ angekündigt (siehe Weblink im Kontextbereich dieser News). Das Verfahren in Anlehnung an ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb hat die Neuvergabe der Durchführung der Luftrettung am Standort Regensburg für den Zeitraum vom 01.09.2026 bis 31.08.2031 (fünf Jahre) zum Ziel. “Die Beauftragung verlängert sich automatisch um einmalig weitere fünf Jahre bis längstens 31.08.2036, wenn der ZRF den Vertrag nicht spätestens bis 31.12.2030 schriftlich beendet“, heißt es weiter in der Mitteilung, die am 28.11.2024 auf dem EU-Vergabeportal TED veröffentlicht wurde.
Zurzeit betreibt die DRF Luftrettung den ITH “Christoph Regensburg“
Foto: Simon Berendes/DRF Luftrettung
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Teilnahmeanträge können bis zum 17.01.2025, 12:00 Uhr eingereicht werden.
Interessanter Fakt am Rande
“Der bisherige Leistungserbringer hat auf seine Kosten auf dem Hubschraubersonderlandeplatz des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) eine 2. Start- und Landefläche mit Hubschrauberhangar, Sozialstation für die Besatzungen sowie Betankungsanlage errichtet. Die zum Leistungsbeginn (01.09.2026) noch offenen Baukosten betragen 597.112,67 EUR. Im Falle eines Leistungserbringerwechsels hat der neue Leistungserbringer daher dem bisherigen Leistungserbringer die noch offenen Baukosten i. H. v. 597.112,67 EUR im Wege einer Einmalzahlung bis zum 31.08.2026 zu erstatten.“
Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.
Für die Luftrettung> besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte).
Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland.
Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008).
Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.
Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind.
Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen.
In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.
"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet.
Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.