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ADAC: 17 neue Hubschrauber ab 2013

17.09.2012

München (BAY) ::  Im kommenden Jahr wird die ADAC Luftrettung 17 neue Hubschrauber erhalten. Nach Berichten der Nachrichtenagentur dapd wurde am Mittwoch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin ein Rahmenvertrag im Wert von rund 130 Millionen Euro mit dem Hubschrauberhersteller Eurocopter aus Donauwörth unterzeichnet.

Der seit 3. September neue Geschäftsführer Frédéric Bruder der ADAC Luftrettung war ebenfalls anwesend. Zuvor war Bruder „Corporate Director of Strategy and International Business Development“ bei der spanischen INAER gewesen.

Die neuen Hubschrauber vom Typ Eurocopter EC 145 und EC 135 sollen nach Angaben von ADAC-Geschäftsführer Stefan Weßling für Rettungseinsätze – auch mit Seilwinde – sowie als Intensivtransporthubschrauber (ITH) für den Sekundäreinsatz genutzt werden. Die Auslieferung der Hubschrauber soll vom kommenden Jahr an bis 2017 stattfinden.

Die Hubschrauber sollen auch für Nachteinsätze tauglich gemacht werden. Die ADAC Luftrettung verfügt bis heute insgesamt über deutschlandweit 35 Stationen, vier von ihnen sind für grenzüberscheitende Einsätze ausgelegt. Mit 49 Hubschraubern ist die ADAC Luftrettung einer der größten europäischen Eurocopter-Kunden im HEMS-Bereich.

Autor(en)
MSC
Quelle(n):
SK-Verlag

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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