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16. September: Tag der offenen Tür in Magdeburg

17.05.2017

Magdeburg (SAH) ::  Am Samstag, den 16. September öffnet die Magdeburger Station der DRF Luftrettung für große und kleine Besucher ihre Pforten. Von 10 bis 16 Uhr können die Besucher den am Städtischen Klinikum Magdeburg stationierten Rettungshubschrauber “Christoph 36“ besichtigen.

Im Fokus des Interesses: der RTH “Christoph 36“ vom Typ EC 135 (hier eine Aufnahme aus dem Juni 2016)

Im Fokus des Interesses: der RTH “Christoph 36“ vom Typ EC 135 (hier eine Aufnahme aus dem Juni 2016)

Foto: Jörn Fries

Zu den bislang bekannt gewordenen Programmpunkten zählen des Weiteren “Kinder lernen helfen“-Kurse sowie ein Informationsstand des DRF e. V.

Das Luftrettungszentrum “Christoph 36“ wurde am 1. Juli 1992 vom Bund eingerichtet und am 21. April 2006 von der DRF übernommen (hier eine Aufnahme aus dem Juni 2016)

Das Luftrettungszentrum “Christoph 36“ wurde am 1. Juli 1992 vom Bund eingerichtet und am 21. April 2006 von der DRF übernommen (hier eine Aufnahme aus dem Juni 2016)

Foto: Jörn Fries

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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