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Jubiläumsfeiern in Bayreuth

04.06.2007

Bayreuth (BAY) ::  Zugegeben, neu ist es Insidern sicher nicht, sondern schon seit April bekannt. Doch nun rückt der Termin in etwas greifbarere Nähe, deswegen möchten wir es auch hier kundtun:
Die Bayreuther Luftrettung wird 25 Jahre alt – Grund für die oberfränkischen Besatzungsmitglieder von "Christoph 20", vom 20. bis 22. Juli 2007, einige Veranstaltungen durchzuführen. Am Freitag, den 20.07. soll eine Feier für geladene Gäste das Festwochenende eröffnen. Zum Symposium unter der Leitung von Prof. Walter Wagner am Tag danach (Samstag, 21.07.) liegen noch keine detaillierteren Informationen vor. Dafür darf sich die Öffentlichkeit am Sonntag auf einen Tag der offenen Tür des Hubschrauber- Stützpunktes freuen. Die Bayreuther Rettungsflieger erwarten hierzu als Gast unter anderem die "Kollegen in grün" – ein Polizeihubschrauber soll zu Besuch kommen. Mit dem Tag der offenen Tür wird dann das Festwochenende zuende gehen. Die Luftrettungsstation gründete der ADAC im Jahr 1981 und betrieb sie bis August 2002 mit einer BO 105. Seither kommt als Baumuster die bekannte EC 135 zum Einsatz.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
PPR
Quelle(n):
www.christoph-20.de

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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