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Ausbau für Christoph 31 - Landeplatz geplant

17.11.2015

Berlin (BLN) ::  Wie dem Internetportal rbb-online zu entnehmen ist, gibt es einen Antrag auf Ausbau der Hubschrauberplattform am Charité-Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz. Anlass sei, dass die Anlage nicht mehr den luftrechtlichen und sicherheitstechnischen Standards entspräche. Als Problem wird dabei insbesondere genannt, dass es nur eine An- und Abflugfläche gebe, welche bislang ausschließlich über einen neben der Plattform befindlichen Spazierweg führt.

Zukünftig ist geplant, eine Plattform über der Paul-Schwarz-Promenade am Teltowkanal zu errichten, damit u.a. zwei An- und Abflugflächen realisiert werden können. Es heißt, dass Eingriffe in die umgebende Natur sollten dabei auf ein Minimum reduziert werden.

Weiterhin erwähnt der Bericht, dass es „ auch nicht vorgesehen sei, einen weiteren Hubschrauber in Betrieb zu nehmen“. Die Option eines zweiten Primär-Hubschraubers in Berlin war aufgrund der sehr hohen Einsatzzahlen immer wieder diskutiert worden (rth.info berichtete). Im Jahr 2014 ist „Christoph 31“ insgesamt 3.646 mal alarmiert worden, im ersten Halbjahr bereits zu über 2.035 Einsätzen.

Weiterhin ist bemerkenswert, dass mit dem Verfahren auch eine Ausweitung der Flugzeiten beantragt werden soll. So heißt es:

Entsprechend dem nunmehr vorliegenden Antrag ist am Hubschrauber-Sonderlandeplatz die Durchführung von Flügen nach Sichtflugregeln am Tag und in der Nacht vorgesehen, jedoch grundsätzlich nur zwischen 6 Uhr und 22 Uhr
.

Die Kosten für das Vorhaben werden auf etwa 2,5 Millionen Euro geschätzt. Das Geld hierfür soll aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) kommen.

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Autor(en)
HRG
Quelle(n):
rbb-online

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

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Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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