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Abriss der RTH-Station auf dem Kölner Kalkberg?

02.12.2015

Köln (NRW) ::  Die Rettungshubschrauber-Station auf dem Kölner Kalkberg in Buchforst (rth.info berichtete mehrfach) sackt nach Medienangaben auch weiterhin ab und ist demzufolge zum derzeitigen Stand wohl nicht mehr zu retten. Obwohl bereits 14 Millionen Euro in den Neubau der neuen RTH-Station investiert wurden, steht jetzt offensichtlich fest, dass es sich nicht lohnt, das Projekt weiter zu verfolgen.

Ein Bodengutachter, den die Stadt vor der Detailplanung beauftragt hatte, den Untergrund zu ergründen, hatte nach bisherigen Erkenntnissen nicht tief genug gebohrt, um die Belastbarkeit und damit die Statik des Geländes zu bewerten.

Mittlerweile ist das Gebäude um mehr als 14 Zentimeter abgesackt, im Beton zeigen sich tiefe Risse und Stahlträger beginnen sich zu verbiegen. Experten sagten bereits voraus, dass die Schäden in der Statik bereits nicht mehr zu beheben gewesen wären, als die Verwerfungen zehn Zentimeter erreicht hatten.

Als Alternative ist ein Abriss und kompletter Neubau auf dem Kalkberg denkbar oder aber ein Bau auf einem Flugplatz bei Leverkusen, der bei der früheren Auswahl als zu teuer verworfen worden war.

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Autor(en)
Tim und Ralph Nußbaum
Quelle(n):
Express (Köln)

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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