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Wird Christoph 17 nach Memmingen oder Kaufbeuren verlegt?

11.03.2013

Kempten (BAY) ::  Die SPD-Stadtratsfraktion in Kempten fordert, dass die neue Station für den Zivilschutz-Hubschrauber “Christoph 17“ auch weiterhin in Kempten und Umgebung bleiben solle. Aufgrund der zentralen Bedeutung des Klinikums in der Robert-Weixler-Straße und der Nähe Kemptens zu den Allgäuer Alpen sei ein ZSH-Standort in Kempten umso wichtiger.

Anscheinend werde ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, den “orangen Luftretter“ nach Memmingen oder Kaufbeuren zu verlegen. Diesen Gedankenspielen erteile die SPD-Stadtratsfraktion aber eine klare Absage. Der zuständige Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung solle in Absprache mit den Gemeinden und zuständigen Stellen die möglichen Standorte neu bewerten.

Es darf deshalb weiterhin gerätselt werden, ob die Kemptener Luftretter in Kempten und Umgebung bleiben oder ob es doch noch eine Standortverlegung gibt. Dabei wurde die Genehmigung für den Ausweichstandort am Flugplatz in Kempten-Durach erst kürzlich von der zuständigen Behörde unbefristet verlängert.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
MSC
Quelle(n):
online-Artikel "SPD-Stadtratsfraktion fordert Rettungshubschrauber-Landeplatz in oder um Kempten" auf www.allgaeuhit.de vom 6. März 2013

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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