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Neuer Standort für Christoph 17 gefunden

13.05.2013

Kempten (BAY) ::  Nach Angaben von Wolfgang Klaus, Geschäftsleiter des Rettungsdienst-Zweckverbands, wird voraussichtlich noch im Herbst diesen Jahres eine Genehmigung für den Bau eines neuen Hangars mit Start- und Landeplatz auf dem heutigen Bundwehrareal im Kemptener Stadtteil Ursulasried förmlich beantragt. Sofern die Bundeswehr den Standort früher als geplant räumen würde, könnte der Bau des neuen Hangars bereits Ende 2014 beginnen. Für die eigentliche Baugenehmigung ist die Stadt Kempten zuständig. Das Luftamt Süd muss weiterhin seine Zustimmung aussprechen.

Die Kosten für den Neubau können noch nicht beziffert werden. Dazu Wolfgang Klaus: „Aber wir reden hier nicht von 500 000 Euro, vielmehr von einer Millionensumme, aber wohl keiner Zweistelligen“.

Die Kosten für den neuen Hubschrauberstandort finanzieren die Krankenkassen. Das medizinische Personal für den Rettungshubschrauber stellt das Rote Kreuz, die Piloten werden von der Bundespolizei eingesetzt.

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MSC

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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